Umgang mit der ausserordentlichen Lage

In Abstimmung mit dem Markt wird die WEMF die während des Lockdowns erhobenen Daten nicht publizieren und in den MACH-Standardstudien nicht berücksichtigen . Die Kontakt- und Titelqualitäten werden in der MACH Basic 2021 auf Titelgruppenebene ausgewiesen.

In enger Abstimmung mit Vertretern des Medien- und Werbemarkts wird die WEMF die während des ersten Lockdowns (April bis Juni 2020) erhobenen MACH-Daten aus ihren Standardpublikationen ausschliessen. Aufgrund der zu geringen Fallzahlen sind auch keine Sonderstudien zu diesem Zeitraum geplant.

Forschungsleiter Harald Amschler erklärt: «Wir haben zu wenig Fälle, um valide Aussagen über mögliche Effekte dieser ausserordentlichen Lage auf die Titelreichweiten machen zu können. Auch sind unsere Fragen eher auf die Erhebung des längerfristigen Mediennutzungs- und Konsumverhalten ausgerichtet und weniger auf die Erhebung von Kontrolldaten für ein Quartal».

An ihrem Vorhaben, in der MACH Basic ab Herbst 2021 Kontakt- und Titelqualitäten auszuweisen, hält die WEMF fest. Aufgrund der geringeren Fallzahlen (Ausschluss der Interviews während des Corona-Lockdowns) und der immer noch andauernden besonderen Lage in der Schweiz werden diese aber vorerst auf Titelgruppenebene publiziert werden.

Media-Scout
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