Weiterentwicklung des MACH-Forschungssystems

Damit der Anwendernutzen und gleichzeitig die Kosteneffizienz erhöht werden können, entwickelt die WEMF das MACH-Forschungssystem in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter und sichert damit in wirtschaftlicher und methodischer Hinsicht dessen Zukunftsfähigkeit.

Die vorgesehenen Massnahmen werden – vorausgesetzt, dass die laufenden Tests weiterhin erfolgreich verlaufen – etappenweise umgesetzt:

Neuerungen 2020

Die jährliche Anzahl der MACH Basic-Interviews wurde 2019 von 19 000 auf 15 000 Stück reduziert. Diese Neuerung wurde erstmals in der Frühjahrespublikation 2020 ersichtlich. Die Fallzahlreduktion wird durch die bereits 2018 eingeführte Zusammenfassung zweier Erhebungsjahre allerdings mehr als kompensiert.

Ab der Herbstpublikation 2020 werden die Leserschaftsstudie MACH Basic und die Konsum-Medien-Studien MACH Consumer und MACH Radar neu als gemeinsamer Datensatz publiziert, was die Studien zusätzlich aufwertet. Durch diese Neuerung wird der Planungsprozess mit mehreren MACH-Studien für die Mediaagenturen vereinfacht. Überdies erhalten psychografische und Konsumzielgruppen mehr Fälle, was sich auf die Analysemöglichkeiten positiv auswirkt.

Neuerungen 2021

Die heutigen Titelreichweiten (BRS/cRR) werden um zusätzliche Angaben zur Qualität eines Kontakts und zur Leserinnen- und Leser-Blatt-Bindung ergänzt. D. h. man erfährt zusätzlich, wie intensiv die Leserschaft eines Titels ihn effektiv nutzt und wie stark die Bindung zwischen ihr und dem Titel ist. Ausgewiesen werden Pick-ups (Leseakte), Lesedauer und -menge sowie die Leser-Blatt-Bindung (Vermissensfrage).

Mit der Ausgabe 2020 endet zudem die aktuelle Publikationsreihe des MACH Radars. Dieser wird ab Herbst 2021 von der neuen Studie MACH Values abgelöst. Die Werthaltungen, Reichweiten und Markenaffinitäten der Leserschaften im Wettbewerbsvergleich werden in intuitiv verständlichen Visualisierungen dargestellt.

Neuerungen 2022

Für die telefonische Rekrutierung der MACH-Studien wird der Anteil an mobilen Telefonnummern in der Ausgangsstichprobe stark erhöht. Zudem wird der Online-MACH Basic-Fragebogen für das Ausfüllen über Small Screen Devices zugelassen. Schliesslich wird die Erhebungsmethodik für die Konsumfragen von einem schriftlichen auf einen Online-Fragebogen umgestellt. Mit diesen Massnahmen wird auch der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft Rechnung getragen.

Media-Scout
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